Daniel Bräuner

Daniel Bräuner

* 02.11.1986 in Frankfurt am Main
† 17.06.2011 in Groß-Gerau
Erstellt von Roswitha Bräuner
Angelegt am 26.06.2011
138.446 Besuche

Über den Trauerfall (23)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Daniel Bräuner, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

NUR GEBORGT von Renate Salzbrenner

30.11.2020 um 11:18 Uhr von Roswitha

Was wir besitzen,

ist nur geborgt.

Worin wir wohnen,

was wir haben,

wer wir sind.

 

Die wir lieben,

sind nur geborgt.

Wann sie gehen,

entscheiden wir nicht.

 

Wir entscheiden,

ob wir die Erinnerung

als Geschenk

annehmen wollen.

 

Renate Salzbrenner

Zum 34. Geburtstag gewidmet:

02.11.2020 um 13:33 Uhr

Es gibt Menschen,

die wir in der Erde begraben;

aber andere, die wir besonders zärtlich lieben,

sind in unser Herz gebettet.

Die Erinnerung an sie mischt sich täglich in unser

Tun und Trachten, wir denken an sie, wie wir atmen,

sie haben in unserer Seele

eine neue Gestalt angenommen,

nach dem zarten Gesetz der Seelenwanderung,

das im Reich der Liebe herrscht.

Honoré de Balzac

"Nichts ist mehr wie es war" von Renate Salzbrenner

08.08.2020 um 14:38 Uhr von Roswitha

Ein Juniabend

wie ihn Pärchen ersehnen,

wohlig und warm.

Goldene Glitzerfäden

durchziehen die Luft,

ein Geschenk des Himmels

eigens zum Pfingstfest.

Die Vögel träumen

vom Sonnenstrahl

des kommenden Morgens.

Sterne beleuchten dir

deinen Weg.

 

Da geschieht es:

Du sagst ade

zu den Pärchen,

den Vögeln,

magst den Morgen

nicht mehr begrüßen,

trägst deine Seele

ins Endlose fort.

 

Und mit dir

nimmst du das Gold

aller Sommer.

Nichts ist mehr wie es war.

Renate Salzbrenner

 

Manchmal von Rose Ausländer

02.07.2020 um 11:01 Uhr von Roswitha

Manchmal 

spricht ein Baum

durch das Fenster

mir Mut zu.

 

Manchmal

leuchtet ein Buch

als Stern

auf meinem Himmel.

 

Manchmal

ein Mensch

den ich nicht kenne

der meine Worte erkennt.

 

 

Corona Pandemie

18.04.2020 um 15:50 Uhr von Roswitha

Corona

Es fällt schwer anzunehmen,
was in diesen Tagen geschieht.

Wir müssen auf vieles verzichten,
was bisher selbstverständlich war;

haben vieles nicht mehr,
das uns bisher Halt gab;

stehen vor Aufgaben,
die wir gemeinsam lösen

und existentiellen Fragen,
die wir beantworten müssen

und wir sind aufgefordert zu verantworten,
was wir tun und was wir nicht tun.

Wir müssen jeden Tag bewusst leben,
uns immer wieder neu einstellen,
die eigenen Möglichkeiten sehen,
unseren Beitrag leisten,
für Mitmenschen feinfühlig da sein,
ja sagen zum Unvermeidlichen
und glauben,
dass wir durch diese Situation reifen können.

Max Feigenwinter

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